Der Modellbauer

Samstag, Januar 19, 2008

Edler, feiner Luxuskompressor


Lange habe ich nichts mehr von mir lesen lassen, aber ich lebe noch. Allerdings war die vergangene Jahreshälfte auch mehr als turbulent. Abgeschlossenes Studium, spannende Arbeit und der obligatorische Umzug. So zog ich von der Spree an die Trave und verrichte nun meinen Dienst bei den Lübecker Nachrichten, genauer gesagt beim Wochenspiegel.
Bislang hatte ich keine Chance gehabt, auch nur ansatzweise ans basteln zu denken. Abhilfe schaffte da nicht zuletzt auch mein Geburtstag, der mir einen neuen Kompressor bescherte - und dann gleich den dicken Revell Standard Class-Kompressor! Konstante 5 Bar Druck, automatische Druckregulierung und einen Wasserabscheider, damit etwaiges Kondenswasser rechtzeitig herausgefiltert wird und erst gar nicht mit auf Modell gelangt. Es hätte nicht besser kommen können :-)
Somit werde ich mich gleich ins Getümmel werfen und meine ersten Erfahrungen mit dem neuen Gerät sammeln. Denn wie Ihr vielleicht wißt, steht immer noch die Vervollständigung des U212 an und zum weiteren "Kennenlernen" des Kompressors habe ich direkt noch mit dem Bau eines russischen Atom-U-Boots der Akula-Klasse, NATO-Name "Typhoon", begonnen. Doch zu allem Überfluß habe ich inzwischen festgestellt, daß es hier in Lübeck nirgendwo Airbrushfarben zu kaufen gibt. Insofern muß ich nun doch wieder warten, bis ich die Fläschchen importieren konnte. Doch auf die paar Tage Verzögerung kommt es jetzt auch nicht mehr an ;-)
Stay tuned!

Dienstag, April 03, 2007

Endlich eine Vitrine


Kaum zu glauben, aber nach Jahren des Suchens habe ich es endlich geschafft, eine passende Vitrine für meine 1/72-Modelle zu finden, die auch erschwinglich war. Für H0-Modelle gibt es unzählige Kästen von Plastik über Holz bis hin zu Metall. Aber merkwürdigerweise nicht für größere Maßstäbe. Es sei denn, man möchte unbedingt 200,- Euro hinlegen oder sich als handwerkliches Genie outen... Beides war bei mir nicht der Fall.
Doch eines Tages habe ich die passenden Schaukästen durch Zufall beim Discounter Penny Markt gefunden. Darauf folgten vier Dinge: Einkaufen, Zusammenbauen, Aufhängen und mit Modellen füllen. Nun kann ich beruhigt weiterbasteln und brauche keine Angst mehr zu haben, daß die kleinen Meisterwerke entweder zustauben oder mein Kater sie zum Spielen mißbrauchen will.
Und ordentlich weiterbauen kann ich auch: Sicherheitshalber habe ich gleich zwei Vitrinen gekauft. Man weiß ja nie...

Samstag, Juli 08, 2006

-- PROJEKTSTATUS --
U-Boot Klasse 212A; Revell; Maßstab 1/144

Lang, lang ist es her, daß ich das letzte Mal etwas über den Fortschritt meines neuesten Modells verraten habe. Allerdings kommt man auch selten zum Kleben, wenn draußen die Sonne und der See locken. Doch nun steht hier das längst überfällige Update. Wie deutlich zu erkennen ist, wurde der Rumpf bereits zusammengeklebt. Als nächstes folgt nun der Einsatz schweren Geräts: Des Dremels. Denn die Hülle des U-Boots muß an mehreren Stellen durchstoßen werden, damit das Periskop und die Sensoren befestigt werden können. Keine Sorge, das ist kein Versäumnis von Revell, sondern pure Absicht - man kann U212 wahlweise getaucht oder aufgetaucht basteln. Doch warum sollte man sich ein getauchtes U-Boot ins Zimmer stellen? Wenn, dann will man auch alle Aufbauten sehen und erkennen können. Wenn das alles erledigt ist, werde ich wieder Rapport erstatten. Und dieses Mal wird es nicht so lange dauern - draußen regnet es nämlich :-)

Donnerstag, Juni 01, 2006

-- NEUES PROJEKT BEGONNEN --

U-Boot Klasse 212A; Revell; Maßstab 1/144

Montag, Mai 01, 2006

Allschutz-Transportfahrzeug (ATF) "Dingo" 1; Revell; Maßstab 1/72

Der "Dingo" ist der neueste Mannschaftstransporter des Heeres und wird seit 2001 bei der Bundeswehr eingeführt. Das Allschutz-Transportfahrzeug (ATF) basiert auf dem Fahrwerk des Unimogs. Und wenn man das weiß, sieht man plötzlich auch die Ähnlichkeit. Fünf Soldaten finden mit vollen Montur im Innern Platz. Ausgestattet ist der "Dingo" mit allerlei Schnickschnack, die das Soldatenleben angenehmer machen: Klimaanlage, Standheizung, ABS und eine Rückfahrkamera, um nur ein paar Details zu nennen. Das MG auf dem Dach kann zudem aus dem Wageninneren bedient werden, so daß sich bei Schießereien kein Kamerad außerhalb der Panzerung befinden muß. Die besondere Form des Unterbodens bietet außerdem optimalen Schutz der Insassen vor Minenexplosionen.
Auch wenn heute der 1. Mai und somit Feiertag ist, habe ich den Kleber und die Pinsel nicht ruhen lassen. Da der Wagen auch nur olivgrün angemalt werden mußte, war das auch schnell erledigt. Denn im Gegensatz zur ISAF-Variante ist der KFOR-"Dingo" unifarben, weil er damals schnell ins Einsatzgebiet gebracht werden mußte, da akuter Bedarf herrschte - somit war keine Zeit mehr für den aufwändigeren Flecktarnanstrich. Der Innenraum ist für ein 1/72-Modell auch recht detailliert. Nichtsdestotrotz ist der "Dingo" eins der schneller zu bastelnden Modelle gewesen, da recht wenige Arbeitsschritte notwendig sind. Aus diesem Grund habe ich auch bloß eine Woche gebraucht - inklusive Pause wegen Uni.

Sonntag, April 30, 2006

-- PROJEKTSTATUS --
Allschutz-Transportfahrzeug (ATF) "Dingo" 1; Revell; Maßstab 1/72

Langsam wird es ernst. Bis jetzt habe ich nur das Fahrwerk und das Amaturenbrett zusammengebastelt. Denn leider kommt nun das Bemalen an einem frühen Zeitpunkt. Und der ist schnell erklärt: Da es ein Auto bzw. LKW ist, muß natürlich auch der Innenraum gestaltet werden. Aus diesem Grund muß ich schon früher zur Sprühpistole greifen als sonst. Und da der "Dingo" auch Fenster hat, mußte ich die vorab mit dem Revell Color Stop einpinseln, damit man später noch durchschauen kann. Ihr seht den Schutzlack oben auf dem Bild - das Weiße inmitten der grünen Plastikteile. Am besten läßt sich der Lack mit einem kleinen Borstenpinsel auftragen - nehmt dann aber einen alten, denn den kann man dann nach Herzenslust einsauen ;-)
Doch für mich heißt es jetzt erst einmal abwarten, denn das Zeug muß trocknen. Nach dem Sprühen kann man das Color Stop einfach abpulen, ohne daß auch nur ein Farbtröpfchen die Scheiben trübt. Ich kann es nur weiterempfehlen!

Montag, April 24, 2006

-- NEUES PROJEKT BEGONNEN --

Allschutz-Transportfahrzeug (ATF) "Dingo" 1; Revell; Maßstab 1/72

Sonntag, April 23, 2006

Spähpanzer "Luchs" 2 A2; Revell; Maßstab 1/72

Der Spähpanzer "Luchs" wurde 1975 bei der Bundeswehr eingeführt. Er ist in der Lage, nahezu lautlos durch das Gelände zu schleichen und kann so unauffällig die Lage sondieren. Zur Verteidigung hat er eine 20mm Maschinenkanone mit 375 Schuß. Außerdem ist das Fahrzeug ebenso wie der "Fuchs" schwimmfähig und wird dabei durch zwei Ruderpropeller am Heck angetrieben. Die Besatzung besteht aus vier Mann.
Das Modell stammt aus dem Kosovo-Set, aus dem ich bereits den Transportpanzer "Fuchs" gebaut habe. Man sieht es zwar nicht, aber der KFOR-Schriftzug ist auf der Front. Keine Ahnung, warum nicht auch an der Seite.
Der "Luchs" ist der zweite komplett geairbrushte Panzer in meiner Sammlung. Und nach knapp einem Jahr Bauzeit - da könnte es fast auch ein Original sein - steht er nun endlich im Regal. Entweder hatte ich keine Zeit oder Lust, mich mal wieder für ein paar Stunden an den Basteltisch zu setzen. Aber was lange währt, wird endlich gut. Hier ist ein weiterer Beweis dafür.

Samstag, April 22, 2006

Spähwagen "Fennek"; Revell; Maßstab 1/72

Seit 2003 wird der Spähwagen "Fennek" bei der Bundeswehr eingeführt. Er soll nach und nach den Spürpanzer "Luchs" ersetzen, der für die heutige Zeit und Kriegsführung nicht mehr geeignet ist. Der "Fennek" hat drei Mann Besatzung und als Bewaffnung eine 40mm Granatmaschinenwaffe mit 32 Schuß.
Der "Fennek" ist zugleich das kleinste meiner bisherigen Sammlung und das erste Modell, das ich komplett geairbrusht habe. Besonders unpraktisch war es, daß der Wagen im Gegensatz zu den Panzern Fensterscheiben hat. Die kann man ja nicht übersprühen, denn sonst sehen die kleinen Plastiksoldaten schließlich nichts mehr ;-) Also mußte ich das Ding vor dem eigentlichen Zusammenbauen schon anmalen. Es war zwar schon komplett fertig, aber oben und unten waren noch getrennt. Das ist eine ziemliche Fummelarbeit gewesen, da das Dach beim Sprühen ständig weggerutscht ist. Aber trotzdem mußten die Tarnübergänge passen. Aber wie Ihr sehen könnt, hat alles funktioniert.

Donnerstag, April 20, 2006

U-Boot Klasse 206A; Revell; Maßstab 1/144

Die Deutsche Marine schaffte zwischen 1973 und 1975 insgesamt zwölf U-Boote des Typs 206A an. Sie sind mit 500 Tonnen Verdrängung die kleinsten bewaffneten Unterseeboote der Welt. Dadurch sind sie besonders für Einsätze an flachen Küsten geeignet, wie sie an Nord- und Ostsee häufig vorkommen. Bewaffnet sind sie mit acht Torpedos und können bei Bedarf noch 24 Seeminen mitnehmen und auslegen. Die Besatzung besteht aus 23 Mann - ausschließlich, denn separate Kojen und Sanitärbereiche für Frauen gibt es nicht.
Neben den Fahrzeugen des Heeres hat es mir die Marine angetan. Insbesondere die U-Boote. Allerdings ist das 206A bisher das einzige, das ich zusammengebaut habe, da Schiffe doch mehr Platz im Regal einnehmen als Panzer. Leider, denn Schiffsmodelle machen immer was her!
Auch das Modell habe ich komplett geairbrusht, was angesichts der einen einzigen Farbe auch keine sonderliche Herausforderung war. Aber man fängt ja klein an, gelle? Allerdings hatte es das Anpinseln der kleinen Rettungsweste im Turm auch in sich. Ganz zu schweigen von den weißen Markierungen achtern. Da brauchte ich schon eine ruhige Hand; und die muß man erst einmal haben, wenn das Modell fast fertig und man voller Vorfreude ist...

Dienstag, April 18, 2006

Sanitätspanzer "Fuchs"; Revell; Maßstab 1/72

Eine Abwandlung des Transportpanzers "Fuchs" ist der Sanitätspanzer. Im Gegensatz zum normalen Fahrzeug können bei den Sanis nicht zehn Soldaten, sondern nur drei Verletzte im Innern transportiert werden. Abgesehen von der ärztlichen Mannschaft natürlich.
Das gebastelte Modell ist ein Sani-"Fuchs" im UN-Einsatz. Es ist außerdem auch die einzige San-Version, die Revell zu bieten hat. Komischerweise wird eine Flecktarnversion gar nicht angeboten. Allerdings ist dieser weiße Panzer dadurch auch ein Blickfang in der ansonsten grün-braun-schwarzen Sammlung. Dumm ist jedoch, daß bei manchen Teilen nicht an die mögliche San-Variante gedacht wurde. So mußte ich bei der Dachluke über dem Beifahrer die Revell-Halterung für das Maschinengewehr abfeilen. Denn bekanntlich hat ein Rettungsfahrzeug nur in Ausnahmefällen Waffen an Bord. Ansonsten sieht dieser Pinöckel, den das Original ohnehin nicht hat, dämlich aus.
Aufgrund der einfachen Farbgebung habe ich dieses Modell als erstes voll geairbrushte Fahrzeug gewählt. Die Ausnahme bilden lediglich die kleinen Details wie etwa die Blinker und das Endstück des Auspuffs.

Kampfpanzer "Leopard 1 A5"; Revell; Maßstab 1/72

Der Kampfpanzer "Leopard 1" wurde in den 60er Jahren bei der Bundeswehr eingeführt. Aufgrund seiner überlegenen Technik wurde er schnell zum Exportschlager und andere europäische Staaten wie Holland und Italien setzten auf das deutsche Schwergewicht. Heute wurde er beim Bund allerdings durch seinen Nachfolger "Leopard 2" abgelöst.
Zwar sammle ich nur aktuelle Bundeswehrfahrzeuge, aber als ich anfing, meine Sammlung aufzubauen, gab es noch vereinzelte Exemplare zu Übungszwecken.
Das fummeligste an dem ganzen Zusammenbauen war wie immer die Kette. Meistens passen die Glieder nämlich nie zusammen. Das nervt wirklich. Ansonsten habe ich das Modell teilweise geairbrusht. Dieses Mal zwar schon mit Pistole, aber nur das Olivgrün. Für mehr habe ich mich damals aus Unkenntnis noch nicht getraut.

Montag, April 17, 2006

Transportpanzer (TPz) "Fuchs 1 A4"; Revell; Maßstab 1/72

Der Transportpanzer "Fuchs 1 A4" (TPz) kann zehn Soldaten mitnehmen. Bei seiner Einführung war er nur für den reinen Transport von Personen gedacht. Mittlerweile ist er aber zu einer Art Nutztier bei der Bundeswehr geworden und wird in vielen Truppenbereichen eingesetzt.
Das Modell stammt aus dem Kosovo-Set von Revell, in dem neben dem "Fuchs" auch noch der "Luchs 2 A2" sowie der "Leopard 2 A5" enthalten sind. Daher auch die KFOR-Aufkleber.
Dies ist auch das erste Modell, bei dem ich halbwegs mit Airbrush angefangen habe. Bevor ich mir allerdings eine Spritzistole mitsamt Zubehör gekauft habe, habe ich erst einmal diese kleinen Olivgrün-Farbsprühdosen von Revell ausprobiert. Die restlichen Farben habe ich beim "Fuchs" jedoch noch auf altmodische Weise mit Pinsel aufgetragen. Das Ergebnis der Sprühdose hat mich dermaßen überzeugt (keine Pinselstriche und Unebenheiten in der Farbschicht), daß ich mir später das Airbrush-Komplettset "Standard Class" gekauft habe. Alle nun nachkommenden Modelle sind teilweise oder komplett mit Airbrush angemalt worden.

Samstag, April 15, 2006


Panzerschnellbrücke "Biber"; Revell; Maßstab 1/72

Die Panzerschnellbrücke "Biber" kann, wie der Name schon sagt, Brücken verlegen. Das Fahrzeug basiert auf dem Kampfpanzer Leopard 1. Eingesetzt wird der "Biber" als Transport- und Verlegefahrzeug. Die mitgeführte Schiebebrücke kann Gräben von bis zu 20 Metern Länge überbrücken.
Auch das Modell ist noch aus meiner Non-Airbrush-Ära. Allerdings war das beim Basteln meine geringste Sorge. Denn Revell hat es wieder einmal fertig gebracht, Teile zu fertigen, die überhaupt nicht aneinander passen - kennt Ihr das auch? Eigentlich sollte man den "Biber" in mehreren Stadien des Brückenverlegens bauen können. Allerdings entschied ich mich aus rein praktischen Gründen für keinerlei "Action". Ich bin also nicht vor der Herausforderung zurückgeschreckt ;-) Denn bereits beim Zusammenkleben brach die Brücke häufig entzwei. Wer weiß, wie lange das Ding gehalten hätte, wenn ich es im Verlegezustand gebastelt hätte...
Aber abgesehen davon ist der "Biber" ein Highlight meiner Sammlung und der Kauf lohnt sich. Denn wenn er erst einmal steht, sieht er klasse aus im Regal.

Freitag, April 14, 2006

Panzerhaubitze 2000; Revell; Maßstab 1/72

Die Panzerhaubitze 2000 von der Bundeswehr ist das weltbeste Artilleriesystem und kann Ziele in 40km Entfernung bekämpfen. Es war das erste Modell, das ich mit dem nötigen Ernst und Geduld gebaut habe. Allerdings hatte ich damals noch kein Airbrush-System, sondern mußte alles von Hand anmalen. Daher sind die Farben auch so glänzend. Insider wissen, wovon ich rede. Alle anderen muß ich erst einmal vertrösten. Aber wenn ich ein Airbrush-Modell hochgeladen habe, werdet Ihr den Unterschied deutlich erkennen.

Hallo Leute,
schön, daß Ihr den Weg zu meinem Blog gefunden habt! Als passionierter Modellbauer war es nur eine Frage der Zeit, wann ich mit dem Thema mal ein Blog eröffnen werde. And here it is! Ab sofort werde ich immer Bilder von meinen fertigen Modellen posten und auch verraten, wie ich die so (hoffentlich) schön hinbekommen habe. Außerdem werde ich auch ab und ein ein paar Tips zum Modellbau verraten - sofern ich denn welche habe :-)
Also schaut immer mal wieder rein und hinterlaßt doch bitte bei Gefallen, Kritik oder Anmerkungen auch den ein oder anderen Kommentar. Dankeschön!!!